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Präsidentschaftskandidatenkampagne

Ein übliches Verfahren bei einer Präsidentschaftskampagne in den USA ist zu prüfen, wie viel Geld denn überhaupt zur Verfügung steht, denn der Wahlkampf wird in den Vereinigten Staaten nicht durch die Partei finanziert sondern durch private Gelder, Spenden usw. Wer also für das Amt des Präsidenten kandidieren möchte, muss also über genügend Finanzkraft verfügen. Barack Obama erklärte im Januar 2007, dass er eine Arbeitsgruppe gründen möchte, welche prüfen sollte, ob genügend Geld für eine solche Kampagne zur Verfügung stehe. Im Februar 2007 verkündete er schließlich seine Präsidentschaftskandidatur. Bezeichnenderweise geschah dies an dem Ort, an dem Abraham Lincoln 149 Jahre zuvor zur Abschaffung der Sklaverei aufgerufen hatte, nämlich in Springfield, Illinois.

In den demokratischen Vorwahlen lieferte er sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Hilary Clinton, der ehemaligen First Lady der USA. Lange führte Clinton, doch Obama konnte in den langen Monaten der Vorwahlen mehr und mehr punkte und überholte schließlich Hilary Clinton. Letztlich gewann er 29 der 50 Vorwahlen. Vier Tage nach den letzten Vorwahlen im Juni gratulierte ihm schließlich Hilary Clinton und sicherte ihm ihre volle Unterstützung im Wahlkampf gegen den republikanischen Kandidaten John McCain zu.