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Politische Positionen

Irak

Seine Position zum Irakkrieg stellte er schon im Jahr 2002 klar. Er sprach auf einer Antikriegsdemonstration in Chicago und wies darauf hin, dass ein Krieg die Rekrutierung bei der al-Quaida stärken wird, da ein solcher Krieg die falschen Impulse in der arabischen Welt setzen wird. Auch heute noch setzt er vor allem auf diplomatische Lösungen und die Suche nach einem Dialog, um die bestehenden Probleme lösen zu können.

Todesstrafe

Obama ist prinzipiell ein Befürworter der Todesstrafe. Er schränkt dies jedoch auf besonders verwerfliche Verbrechen ein, so beispielsweise die Vergewaltigung und Ermordung von Kindern und Massenmorde. Allerdings ist er auch der Meinung, dass die Todesstrafe nicht genug abschrecke, um solche Verbrechen zu verhindern. Er kritisiert vor allem die in den USA üblichen, häufig sehr fragwürdigen Polizeimethoden, die rassistischen Vorurteile und schlechte Strafverteidiger, mit deren Schuld oft Todesurteile zustande kommen, welche nicht gerechtfertigt sind.

Terrorismus

Barack Obamas Meinung zur Terrorismusbekämpfung sieht wie folgt aus. Seiner Meinung nach liegt die Hauptfront zur Terrorismusbekämpfung nicht im Irak sondern in Afghanistan. Demzufolge sei es notwendig, mehr Truppen nach Afghanistan zu senden und diese im Irak abzuziehen. Nur so bestehe eine Aussicht auf einen dauerhaften Erfolg im Kampf gegen den Terrorismus. Auch die EU-Staaten und die NATO sollten sich mehr einschalten und auch die afghanische Polizei müsse bei der Ausbildung mehr unterstützt werden.